A race in the park

Deutsche-Tretroller-Meisterschaft-2017-Meppen

Das inklusive Radsportwochenende 2017 im Racepark Meppen

Die offene deutsche Tretroller Meisterschaft 2017 wurde dieses Jahr auf dem wirklich attraktiven Gelände des Fun-Park-Meppen ausgetragen und wir waren mit „Frida“ und „dem Schwarzen“ mit dabei.

Als wir von den Meisterschaften hörten, wurde sofort recherchiert wie weit dieser Ort von uns entfernt ist – 240km. Das ist schon eine Strecke, die man nicht einfach „mal so“ auf sich nimmt.

Unsere Planung begann und es sollte ein gemütliches Wochenende werden. Merkwürdiger Weise war keine Übernachtungsmöglichkeit zu bekommen – Ferienzeit und außerdem waren wir nicht bereit über eine von uns festgesetzten Geldbetrag hinaus zu gehen. Wahrscheinlich haben wir mit unserer Anfrage einfach zu spät begonnen… aber „Meppen“, so dachten wir jedenfalls. Falsch gedacht.
Wir berieten uns und aus zwei Tagen wurde einer – der Samstag.

Sicherlich kennt ihr das auch; So zwei bis drei Tage vorher hält man nach dem Wetter des Zielortes Ausschau. Schon recht früh zeichnete sich für Samstag schlechtes Wett ab – Regen also. Wir entschieden uns um und machten den Sonntag „dingfest“. 100% Sonntag., egal wie das Wetter ist… wir wollten unbedingt mit dabei sein.
Der Samstag war dann erwartungsgemäß voller Regen und die Hoffnung auf einen regenfreien Sonntag wuchs.


Sonntag


Am Sonntag so früh aufstehen. Man erwacht und freut sich auf den Tag, denkt aber „Noch einen Augenblick…“ Wir benötigten dann aber doch nicht so lange um aus den Federn zu hüpfen.
Zuerst gaben wir das Beste vor dem Spiegel und danach wurde das gepackte in das Auto verfrachtet. Zum Schluss noch „Frida“ und den „Schwarzen“ auf unser Paulchen geschnallt und los ging es.
Nach ca. 3 km fiel Gabi ein, dass sie unser Proviant für den Weg liegen gelassen hat. Also wieder zurück und jetzt geht es aber los.
Nein, das darf doch nicht wahr sein. Nach ca. weiteren 8 Kilometern fiel Gabi ein: „Oh, ich habe die GoPro nicht eingepackt.“
Und wieder eine Kehrtwende. So gefühlt wären wir schon längst in Meppen angekommen.
Aber nun ging es wirklich los. Hätte jemand von uns nun noch etwas vergessen, dann wäre es uns egal gewesen.

Die Fahrt verlief recht ereignislos. Wir starteten bei schickem Wetter und umso blöder war es, als ca. 60km vor dem Ziel der Begierde Wolkenbrüche zu verzeichnen waren. Gabi schmiss ihr Wetterradar an und behauptete: „Wenn wir da sind, hört es auf.“ Matthias hingegen nahm es eher wie eine Warnung dem Regen gegenüber und als Hoffnung auf.

Dank Navi wurden wir fehlerfrei zum Race-Park gelotst. Na ja… apropos Navi – dieser kleine Gedankenausflug sei gestattet: Wenn man eine Navi mit Onlinekarten bei schlechten Sendequalitäten nutzt, dann hilft einem solch eine Navi oft in entscheidenden Momenten mal gar nichts. Dann ist es toll einen Beifahrer zu haben, der schnell eine andere App startet, damit man auf Kurs bleibt. Gabi lotste und Matthias chauffierte.

Wir kamen also an. Upps… so viele Fahrradfahrer… wo Tretroller? Wir schlängelten uns durch die kleinen Ministraßen des Race-Park Geländes. Etwas rechts, einmal drehen, dann geradeaus, schräg rechts, jetzt nach Gefühl „da lang“ und da – der erste Tretroller in Sicht. Hier sind wir also richtig. Es hätte ja auch sein können, das nach dem starken Regen, alle nach Hause gefahren sind.
Ach ja, der Regen: Gabis Prognose ist tatsächlich eingetreten: Fast Sonnenschein. Die letzten Tropfen wurde aus den Wolken gepresst und der allerletzte Rest von der darüber liegenden Sonne verdunstet um dann den blauen Himmel frei zu geben. Es fühlte sich so an wie „Nur für uns..“ Wir freuten uns sehr darüber.
Noch vorsichtig ein Parkplatz angepeilt und schwupps, wir standen – wir sind angekommen.

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